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Montag, 29. Dezember 2014

Rallye Raid - was uns antreibt

Rallye Raid ist ein Enduro-Langstreckenwettbewerb, bei dem nach Roadbook (einem vom Veranstalter vorgegebenen Streckenplan) Spezialprüfungen im Gelände zu fahren sind. Die Veranstaltungen erstrecken sich meist über mehrere Fahrtage, wobei Tagesstrecken bis zu 700km möglich sind.



Die Paris Dakar gilt als bekannteste und härteste Veranstaltung dieser Art. Von Fahrer und Technik sind besonders Zuverlässigkeit gefordert. Doch ohne Navigationskenntnisse ist auch der schnellste Pilot ohne Chance. Kartenlesen, der Umgang mit Tripmaster, Kompaß -und neuerdings auch mit der Satellitennavigation GPS- und das richtige und schnelle Interpretieren des Roadbooks gehört dazu.

Die Wertungsprüfungen der einzelnen Tagesetappen werden auf Bestzeit gefahren.


Gewonnen hat der Fahrer, der am Ende der Veranstaltung die kürzeste Fahrzeit hat. Um zu überprüfen, ob sich die Piloten auch an die vorgegebene Strecke halten, sind Kontrollpunkte anzufahren, welche nicht immer vorher gekennzeichnet sind. Ein Auslassen derselben wird mit hohen Strafzeiten geahndet. Sichere Navigation und schnelles Fahren sind also gefordert. Zudem müssen Fahrer und Maschine, weit entfernt von Werkstätten und Ersatzteilhändlern, lange Distanzen in schweren Gelände zurücklegen. Eine materialschonenede Fahrweise ist also unbedingt Vorraussetzung, um überhaupt das Ziel erreichen zu können.
Außerdem sollte auch der Fahrer über die Entsprechende Ausdauer -körperlich und geistig- verfügen, um den Stress einer Rallye mit langen Fahrtagen, einigen Reparaturen und sehr wenig Schlaf durchzuhalten.

Meist fragt man sich nach einem langen Renntag am Abend Erschöpft "warum das alles?". Wenn man aber am Ende glücklich im Ziel ist, weiss man die Antwort wieder. Wie sie lautet? Fahrt mit!!!

PS. Diese Seite eines Roadbooks stammt von der Baja Italia, an welcher ich 2001 teilnahm. Es gibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 91,62 km/h vor ... im Gelände


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